Direkt zum Inhalt
0209 / 84076Gelsenkirchen & Ruhrgebiet
← Gesamtes Einsatzgebiet

Haushaltshilfe und Alltagsbegleitung in Dortmund

Pflegebedürftige in häuslicher Pflege haben Anspruch auf einen Entlastungsbetrag von bis zu 131 Euro monatlich — schon ab Pflegegrad 1 (§ 45b Abs. 1 Satz 1 SGB XI). Damit lassen sich Hilfe im Haushalt, stundenweise Betreuung und Alltagsbegleitung bezahlen, sofern das Angebot nach Landesrecht anerkannt ist (§ 45b Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 SGB XI). Meine Elsa ist ein solches Angebot: ein nach § 45a SGB XI in Nordrhein-Westfalen anerkannter Betreuungs- und Haushaltsdienst, eingetragen im amtlichen NRW-Angebotsfinder — und ausdrücklich kein Pflegedienst. Der Sitz ist Gelsenkirchen, rund 26 Kilometer vom Dortmunder Stadtgebiet entfernt. Diese Seite sagt deshalb beides: was in Dortmund an Leistungen und an kostenloser Beratung zur Verfügung steht — und was die Anfahrt aus Gelsenkirchen praktisch bedeutet.

Wer zahlt die Haushaltshilfe in Dortmund?

Nicht die Stadt Dortmund, sondern die Pflegekasse. Die Stadt berät kostenfrei — dazu der nächste Abschnitt —, bezahlt wird die Leistung aber aus der Pflegeversicherung. Für Hilfe im Haushalt und stundenweise Betreuung sind zwei Töpfe einschlägig.

**Entlastungsbetrag: bis zu 131 Euro im Monat, schon ab Pflegegrad 1.** Der Anspruch steht jedem Pflegebedürftigen in häuslicher Pflege zu (§ 45b Abs. 1 Satz 1 SGB XI). Das Geld ist zweckgebunden und ausdrücklich verwendbar für „Leistungen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a" (§ 45b Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 SGB XI). Genau in diese Kategorie fällt ein anerkannter Betreuungs- und Haushaltsdienst. Zwei Details stehen in vielen Ratgebern falsch: Der Anspruch entsteht, „ohne dass es einer vorherigen Antragstellung bedarf" (§ 45b Abs. 2 Satz 1 SGB XI) — erstattet wird allerdings erst gegen Vorlage der Belege. Und nicht verbrauchtes Geld wandert in das folgende **Kalenderhalbjahr**, nicht in das ganze Folgejahr (§ 45b Abs. 1 Satz 5 SGB XI).

**Verhinderungspflege: aus dem Gemeinsamen Jahresbetrag von bis zu 3.539 Euro.** Hier nennt das Gesetz zwei Voraussetzungen, und die erste wird regelmäßig unterschlagen: Es muss eine private Pflegeperson an der Pflege gehindert sein — „wegen Erholungsurlaubs, Krankheit oder aus anderen Gründen" —, und die pflegebedürftige Person muss mindestens Pflegegrad 2 haben (§ 39 Abs. 1 SGB XI). Ohne eine verhinderte Pflegeperson gibt es keine Verhinderungspflege, auch bei hohem Pflegegrad nicht. Einen Anhaltspunkt gibt die amtliche Statistik: 22.317 Pflegebedürftige bezogen in Dortmund Ende 2023 Pflegegeld, wurden also privat versorgt. Hinzu kommen weitere Haushalte, in denen neben einem ambulanten Dienst Angehörige pflegen. Die Leistung ist auf längstens acht Wochen je Kalenderjahr begrenzt. Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege teilen sich dabei einen Topf: den Gemeinsamen Jahresbetrag von bis zu 3.539 Euro je Kalenderjahr (§ 42a Abs. 1 SGB XI).

Für beides ist der Pflegegrad die Eintrittskarte — und der Zeitpunkt zählt: Leistungen der Pflegeversicherung „werden ab Antragstellung gewährt" (§ 33 Abs. 1 Satz 2 SGB XI). Wer den Antrag um zwei Monate schiebt, schiebt den Anspruch mit.

| Leistung | Betrag | Voraussetzung | Rechtsgrundlage | |---|---|---|---| | Entlastungsbetrag | bis zu 131 € je Monat | ab Pflegegrad 1, häusliche Pflege | § 45b Abs. 1 S. 1 SGB XI | | Verhinderungs- und Kurzzeitpflege zusammen | bis zu 3.539 € je Kalenderjahr | ab Pflegegrad 2 | § 42a Abs. 1 SGB XI | | Verhinderungspflege, Dauer | längstens 8 Wochen je Kalenderjahr | Pflegegrad 2 **und** verhinderte private Pflegeperson | § 39 Abs. 1 SGB XI | | Rest des Entlastungsbetrags | Übertrag in das folgende Kalenderhalbjahr | — | § 45b Abs. 1 S. 5 SGB XI |

Rechtsstand August 2026, Rechtsgrundlage ist das SGB XI.

Wo bekomme ich in Dortmund kostenlose Pflegeberatung?

In den Seniorenbüros der Stadt Dortmund. Die Stadt unterhält sie in allen zwölf Stadtbezirken, an insgesamt 14 Standorten — Brackel und Innenstadt-Ost haben je zwei. Die Beratung ist nach Angabe der Stadt „kostenfrei und trägerneutral" und umfasst Hilfen im Alltag, Pflege, die Unterstützung pflegender Angehöriger, Prävention und Wohnen im Alter.

| Stadtbezirk | Adresse | Telefon | |---|---|---| | Aplerbeck | Aplerbecker Marktplatz 21, 44287 Dortmund | 0231 50-29390 | | Brackel | Niedersachsenweg 13-15, 44143 Dortmund | 0231 50-29640 | | Brackel | Meylantstraße 89b, 44319 Dortmund | 0231 50-29370 | | Eving | August-Wagner-Platz 2-4, 44339 Dortmund | 0231 50-29660 | | Hombruch | Harkortstr. 58, 44225 Dortmund | 0231 50-28390 | | Hörde | Hörder Bahnhofstr. 16, 44263 Dortmund | 0231 50-23311 | | Huckarde | Urbanusstr. 5, 44369 Dortmund | 0231 50-28490 | | Innenstadt-Nord | Bornstraße 83, 44145 Dortmund | 0231 50-11350 | | Innenstadt-Ost | Märkische Str. 21, 44141 Dortmund | 0231 50-29690 | | Innenstadt-Ost | Untere Brinkstr. 80, 44141 Dortmund | 0231 50-27800 | | Innenstadt-West | Lange Str. 42, 44137 Dortmund | 0231 50-11340 | | Lütgendortmund | Limbecker Straße 31, 44388 Dortmund | 0231 50-29670 | | Mengede | Bürenstr. 1, 44359 Dortmund | 0231 50-28090 | | Scharnhorst | Gleiwitzstr. 277, 44328 Dortmund | 0231 50-29680 |

Daneben gibt es drei Anlaufstellen, die in Dortmund häufig verwechselt werden.

**Drei Pflegestützpunkte der Pflegekassen.** Getragen werden sie nicht von der Stadt, sondern von AOK NordWest, Knappschaft und IKK classic. Der städtische Pflegebericht hält fest: „Seit 2010 gibt es eine Zusammenarbeit der Seniorenbüros mit drei Pflegestützpunkten der Pflegekassen (AOK NordWest, Knappschaft und IKK Classik)." Ihre Adressen nennt diese Quelle nicht — sie stehen deshalb auch hier nicht; den zuständigen Ansprechpartner benennt die eigene Pflegekasse. Auf eine individuelle Pflegeberatung besteht ohnehin ein gesetzlicher Anspruch (§ 7a Abs. 1 SGB XI), und sie kann auch im Pflegestützpunkt in Anspruch genommen werden.

**Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz.** Betrieben von der Stadt Dortmund, Sozialamt, Fachdienst für Senioren, in Kooperation mit der LWL-Klinik Dortmund, Abteilung Gerontopsychiatrie. Kleppingstr. 26, 44135 Dortmund, Telefon 0231 50-25694. Zuständig ist es über die Stadtgrenze hinaus: für Dortmund und Hagen sowie für den Kreis Unna und den Märkischen Kreis.

**Dortmunder Wegweiser Pflege.** Ein eigenes, vom Sozialamt gepflegtes Verzeichnis der ambulanten Dienste und Pflegeeinrichtungen im Stadtgebiet. Datenbank: dosys01.digistadtdo.de/dosys/pflegedb.nsf. Kontakt: Kleppingstr. 26, 44135 Dortmund, 0231 50-26500, pflege@stadtdo.de.

Ein Hinweis zur Zahl: Kommerzielle Portale nennen für Dortmund gelegentlich vier Pflegestützpunkte. Die einzige amtliche Quelle, die sich dazu äußert, nennt drei.

Dortmund ist in zwölf Stadtbezirke unterteilt

So formuliert es die Stadt selbst. Die zwölf Stadtbezirke sind Aplerbeck, Brackel, Eving, Hombruch, Hörde, Huckarde, Innenstadt-Nord, Innenstadt-Ost, Innenstadt-West, Lütgendortmund, Mengede und Scharnhorst. Zusammen umfassen sie 28.071 Hektar, also 280,71 Quadratkilometer, bei einer Bevölkerungsdichte von 2.149,8 Einwohnern je Quadratkilometer (IT.NRW, Stichtag 31.12.2024).

Die Bezirke sind altersmäßig sehr verschieden. Die Stadt weist Aplerbeck mit 47 Jahren als ältesten und Innenstadt-Nord mit 35 Jahren als jüngsten Stadtbezirk aus; das Durchschnittsalter der Gesamtstadt ist in zehn Jahren von rund 44 auf 43 Jahre gesunken. Für Betreuung und Haushaltshilfe heißt das: Der Bedarf verteilt sich nicht gleichmäßig über die Stadt, und eine Aussage über „Dortmund" trifft auf Aplerbeck anders zu als auf Innenstadt-Nord.

Wer Kontakte außerhalb der eigenen Wohnung sucht, findet in Dortmund außerdem sieben städtische Begegnungsstätten für Menschen ab 50 Jahren: das Wilhelm-Hansmann-Haus in der südlichen Innenstadt sowie sechs regionale Begegnungszentren in Aplerbeck/Berghofen, Eving, Huckarde, Lütgendortmund, Mengede und Scharnhorst.

Wie viele Menschen in Dortmund werden zu Hause versorgt?

Die große Mehrheit. Ende 2023 waren in Dortmund 42.960 Menschen pflegebedürftig im Sinne der Pflegeversicherung. Davon bezogen 22.317 Pflegegeld — das ist der Fall, in dem Angehörige zu Hause pflegen. 8.943 Menschen wurden von ambulanten Pflegediensten versorgt, 5.529 vollstationär, und 6.168 hatten Pflegegrad 1 beziehungsweise bezogen ausschließlich landesrechtliche Leistungen (LWL-Statistik auf Basis von IT.NRW, Pflegestatistik 2023). Die Aufteilung zeigt die Tabelle.

Zur Einordnung der Zahlen gehört ein Hinweis der Statistikstelle: Alle Daten unterhalb der Landesebene sind aus Geheimhaltungsgründen auf ein Vielfaches von 3 gerundet. Die Einzelwerte ergeben deshalb nicht exakt die Gesamtzahl.

Der städtische Pflegebericht formuliert für ein früheres Erhebungsjahr: „Nach wie vor sind auch in Dortmund die meisten Menschen zu Hause gepflegt worden (80,17 Prozent)" — bezogen auf die Pflegestatistik vom Dezember 2019. Die beiden Erhebungen lassen sich nicht zu einer Zeitreihe verrechnen: Dazwischen liegt ein Methodenwechsel der Pflegestatistik, den der Bericht selbst als Einführungseffekt benennt.

Im Landesvergleich steht Dortmund unauffällig da: 72,1 Pflegebedürftige je 1.000 Einwohner, gegenüber 76,3 in Nordrhein-Westfalen insgesamt und 76,0 in Gelsenkirchen. Auch die Altersstruktur ist jünger als im Umfeld. Am 31.12.2024 waren 123.719 Dortmunderinnen und Dortmunder 65 Jahre oder älter, das sind 20,5 Prozent der Bevölkerung — Nordrhein-Westfalen liegt bei 22,0 Prozent, der Regierungsbezirk Arnsberg bei 22,7 Prozent.

Das verschiebt sich absehbar. Die amtliche Bevölkerungsvorausberechnung erwartet für die Altersgruppe 65 und älter einen Anstieg von 123.527 zum 31.12.2024 auf 138.683 zum 31.12.2035 — ein Plus von 12,3 Prozent —, während die Gesamtbevölkerung im selben Zeitraum leicht auf 594.895 zurückgeht. Mehr ältere Menschen in einer insgesamt kleiner werdenden Stadt: Das ist die Rechnung, die hinter dem wachsenden Bedarf an Alltagshilfe steht. (Die Vorausberechnung geht von einem geringfügig abweichenden Ausgangswert für 2024 aus als die Bevölkerungsfortschreibung; beide Werte stammen aus demselben Kommunalprofil.)

Wie lange wartet man in Dortmund auf einen Pflegeplatz?

Das Pflegemarktmonitoring der Stadt Dortmund hat die durchschnittlichen Wartezeiten 2022 befragungsgestützt erhoben: In Dortmund wartete man im Schnitt 43 Tage auf einen stationären Pflegeplatz und 22 Tage auf einen Platz in der Kurzzeitpflege.

Der Dortmunder Bestand dahinter, Stichtag August 2021: 5.700 stationäre Pflegeplätze in 57 Einrichtungen; 448 Tagespflegeplätze in 27 Einrichtungen, bis zum Redaktionsschluss des Berichts auf 510 Plätze gewachsen; 502 Plätze in Pflegewohngemeinschaften, davon 430 in 36 anbieterverantworteten und 72 in 9 selbstorganisierten. Ambulante Pflegedienste zählte die Stadt Dortmund 124 im Jahr 2019, 137 im August 2021 und 153 zum Redaktionsschluss im Februar 2023.

Für Angehörige ist das eine konkrete Lücke: Zwischen dem Moment, in dem es zu Hause nicht mehr allein geht, und einem freien Platz liegen im Schnitt Wochen. Stundenweise Betreuung und Hilfe im Haushalt können diese Zeit abfedern — und für viele Haushalte sind sie gar nicht als Übergang gedacht, sondern das, was das Zuhause überhaupt tragfähig hält. Ein Betreuungs- und Haushaltsdienst ersetzt dabei weder einen Pflegeplatz noch einen ambulanten Pflegedienst. Es ist ein anderer Bedarf, kein kleinerer.

Was Meine Elsa in Dortmund übernimmt — und was die Anfahrt bedeutet

Meine Elsa Betreuungsservice UG hat ihren Sitz in Gelsenkirchen und ist ein nach § 45a SGB XI in Nordrhein-Westfalen anerkannter Betreuungs- und Haushaltsdienst, eingetragen im amtlichen NRW-Angebotsfinder. Diese Anerkennung durch die zuständige Behörde ist der Grund, warum die Pflegekasse die Leistungen über den Entlastungsbetrag erstattet (§ 45b Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 SGB XI) — sie ist ein behördlich geprüfter Status, kein Werbeversprechen.

**Übernommen wird**, was das Gesetz unter Angeboten zur Unterstützung im Alltag versteht (§ 45a Abs. 1 SGB XI): Hilfe im Haushalt, Einkäufe, Begleitung zu Terminen und Behörden, Gesellschaft und Gespräch, Entlastung pflegender Angehöriger.

**Nicht übernommen werden** körperbezogene Pflege und medizinische Leistungen. Meine Elsa ist kein Pflegedienst. Wer Grundpflege oder Behandlungspflege braucht, findet die zugelassenen Dienste im Dortmunder Wegweiser Pflege des Sozialamts.

**Und jetzt die Entfernung, ehrlich.** Zwischen Gelsenkirchen und dem Dortmunder Stadtgebiet liegen rund 26 Kilometer. Das ist keine Nachbarschaft, sondern eine Anreise. Beide Städte gehören zwar zum selben Verkehrsverbund — dem VRR —, und die A42, der Emscherschnellweg, führt von Gelsenkirchen über Herne und Castrop-Rauxel nach Dortmund, wo sie an der Anschlussstelle Dortmund-Bodelschwingh endet. Von dort geht es aber erst in den jeweiligen Stadtbezirk weiter, und Dortmund ist mit 280,71 Quadratkilometern weiträumig.

Praktisch bedeutet das dreierlei:

- Dortmund ist **weiteres Einsatzgebiet**, nicht Kerngebiet. Einsätze werden als feste, im Voraus vereinbarte Termine geplant — nicht spontan zwischengeschoben. - **Kurzfristige Einsätze am selben Tag** werden für Dortmund nicht zugesagt. Wer genau das braucht, ist mit einem Anbieter mit Sitz im Stadtgebiet besser bedient; die Liste dafür steht im Dortmunder Wegweiser Pflege. - **Gesonderte Fahrtkosten entstehen nicht.** Die Anfahrt aus Gelsenkirchen wird nicht zusätzlich berechnet.

Die Abrechnung mit der Pflegekasse übernimmt Meine Elsa. Solange die Leistung vom Kassenanspruch gedeckt ist, entsteht kein Eigenanteil.

Diese Seite erklärt die Rechtslage allgemein und ersetzt keine Beratung im Einzelfall. Ob und in welchem Umfang eine Leistung in Ihrem Fall bewilligt wird, entscheidet Ihre Pflegekasse. Auf eine individuelle Pflegeberatung besteht ein Anspruch nach § 7a SGB XI; kostenfrei und trägerneutral beraten in Dortmund außerdem die 14 Seniorenbüros der Stadt.

Pflegebedürftige in Dortmund nach Art der Versorgung (Pflegestatistik 2023)

Art der VersorgungMenschen in DortmundAnteil
Pflegebedürftige insgesamt42.960100 %
Pflegegeld — Versorgung durch Angehörige zu Hause22.317rund 52 %
Ambulanter Pflegedienst8.943rund 21 %
Vollstationäre Pflege5.529rund 13 %
Pflegegrad 1 bzw. ausschließlich landesrechtliche Leistungen6.168rund 14 %
Pflegegrad 1 und teilstationäre Pflege6unter 0,1 %

Häufige Fragen

Kommt Meine Elsa auch nach Aplerbeck, Hörde oder Mengede?

Ja, alle zwölf Dortmunder Stadtbezirke gehören zum weiteren Einsatzgebiet. Weil die Anfahrt aus Gelsenkirchen rund 26 Kilometer beträgt und Dortmund mit 280,71 Quadratkilometern weiträumig ist, werden Einsätze dort als feste, im Voraus vereinbarte Termine geplant. Kurzfristige Einsätze am selben Tag werden für Dortmund nicht zugesagt. Gesonderte Fahrtkosten entstehen nicht.

Ist Meine Elsa ein Pflegedienst?

Nein. Meine Elsa ist ein nach § 45a SGB XI in Nordrhein-Westfalen anerkanntes Angebot zur Unterstützung im Alltag — ein Betreuungs- und Haushaltsdienst. Körperbezogene Pflege und medizinische Leistungen gehören nicht dazu. Wer Grundpflege oder Behandlungspflege braucht, findet die zugelassenen ambulanten Dienste im Dortmunder Wegweiser Pflege des Sozialamts (dosys01.digistadtdo.de/dosys/pflegedb.nsf).

Brauche ich für eine Haushaltshilfe in Dortmund einen Pflegegrad?

Für die Finanzierung über die Pflegekasse ja — Pflegegrad 1 genügt für den Entlastungsbetrag von bis zu 131 Euro monatlich (§ 45b Abs. 1 Satz 1 SGB XI). Ohne Pflegegrad ist die Leistung privat zu bezahlen. Wichtig für den Zeitpunkt: Leistungen der Pflegeversicherung werden ab Antragstellung gewährt (§ 33 Abs. 1 Satz 2 SGB XI), nicht rückwirkend ab dem Eintritt des Bedarfs.

Wo finde ich ein vollständiges Verzeichnis der Pflegeanbieter in Dortmund?

Im „Dortmunder Wegweiser Pflege", dem Verzeichnis der ambulanten Dienste und Pflegeeinrichtungen, das das Sozialamt der Stadt Dortmund pflegt. Die Datenbank steht unter dosys01.digistadtdo.de/dosys/pflegedb.nsf; Kontakt: Kleppingstr. 26, 44135 Dortmund, 0231 50-26500, pflege@stadtdo.de.

Anrufen Anfrage